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Ellen Olestjerne

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ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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dabei - wieder etwas, das sich von ihr loslöste, und es schien ihr eine ewige Wiederholung, daß sie Liebe wollte und Liebe nahm und im Grunde doch immer nur an sich selbst dachte - geliebt sein wollte, aber ohne etwas dafür hinzugeben.   Nun lag auch das hinter ihr, das letzte, was sie an die Vergangenheit band. Jeden Sonntag fuhr sie in die Stadt zu Reinhard und wohnte jedesmal in demselben Hotel, das seiner Wohnung gegenüberlag. Die Leute kannten sie schon und lächelten, wenn Ellen mit ernster Miene ein Balkonzimmer nach Norden verlangte. Reinhard holte sie von der Bahn mit seinem übermütigsten Gesicht, und sie drängten sich zusammen durch das sonntägliche Gewühl, um in den Wald hinauszukommen. Draußen in ihrem Badeort lebte Ellen anfangs ganz für sich allein. Ihr war, als ob das Leben jetzt Flügel bekommen hätte, die sie hintrugen, wo es schön und sonnig war. Malen, den ganzen Tag malen, oder ein Boot nehmen, stundenlang auf den Wellen umhertreiben, ohne sich um Zeit und Stunde zu kümmern, mit dem wundervollen Gefühl, daß kein Mensch auf der weiten Welt ihr mehr dreinredete. An ihrem Mittagstisch waren meist langweilige Ehepaare und einzelne Damen, dann kam noch ein älterer, kränklicher Herr dazu, mit dem Ellen bald Freundschaft schloß. Er wußte die ganze Gesellschaft durch seine bissigen Bemerkungen und schlimmen Witze in Spannung zu halten - und sah aus wie ein kranker Teufel mit dem spitzen, grauen Bart und den verglasten, fahlen Augen. Aber Ellen konnte ihn gut leiden und stimmte zum Entsetzen der übrigen in seinen Ton ein, sie genoß es wie einen Triumph, wenn die ganze Tafelrunde sich still oder laut empörte. Er fragte die jungen Frauen, wie viele Kinder sie hätten, schlug dann die Augen zum Himmel und legte seine Hand auf die Ellens. „Haben Sie gehört? - Fünf Kinder! - Sehen Sie, ich wollte Ihnen schon einen Antrag machen, aber so weit brächten wir es nimmer - ich habe höchstens noch zwei Jahre zu leben.“ „Nein, dieser Zynismus geht doch zu weit,“ sagte eine behäbige, blonde Witwe, nachdem er fort war. „Sie sind noch so jung und können das nicht so verstehen, aber auf solche Scherze sollten Sie wirklich nicht eingehen.“   Und nun erhoben sie alle ihre warnenden Stimmen sie fanden es schon lange befremdlich, daß Ellen so allein stand, und hätten sie gerne etwas unter ihr schützenden Flügel genommen. Bald darauf fehlte er bei Tisch. „Wo ist Herr Markus?“ fragte Ellen. „Krank - besuchen Sie ihn doch!“ klang es im Chor in einer Tonart, die deutlich sagte: „Sie werden doch nicht...“ „Ja, das ist wahr, wo wohnt er denn?“
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
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Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
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Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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