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Ellen Olestjerne

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ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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den Sturm hinaussang - ich kann eigentlich gar nicht singen, nur wenn ich allein bin. Aber ich sehne mich so oft nach Musik, und sie fehlt mir so. Aber bei uns ist das nun einmal so: was nicht zum täglichen Brot gehört, ist überflüssig und verwerflich. Und was könnte man alles aus sich machen, wenn einem nur ein bißchen geholfen würde. Ich möchte alles können und alles wissen und muß fortwährend meine ganze Kraft aufbieten, um nur das wenige zu retten, was ich habe - damit mir nicht auch das zerdrückt wird. Jetzt lese ich Tristan und Isolde in der alten Sprache, es ist so wunderbar schön. Meist steige ich damit in einen Baum und schaukle mich in den Zweigen und denke an Dich.“ 18. Mai „Kennst Du das Gedicht von Ibsen: 'Sie saß schon frühe - im Lebensmai - in der Galerie - vor ihrer Staffelei? -' Und den Schluß, wie sie immer noch da sitzt und von 'leuchtenden Schönheitstagen' träumt, als der Lebensmai längst vorüber ist? Vielleicht wird mein Schicksal ähnlich fallen. Und wenn Du nach vielen Jahren heimkommst und Dir Dein Leben aufgebaut hast, groß und schön, findest Du mich immer noch an meinem Fenster - aber zerstört - vernichtet und fürs Leben verloren. Und das mit dem Jäger - ich las heute gerade die beiden wieder - erinnerst Du Dich - wie er den andern mit magischer Gewalt auf einen Berg hinaufzieht und dort festhält. Und von droben sieht er alles vergehen, woran er hing: sein Haus brennt auf, während der Jäger von der schönen Beleuchtung spricht. Seine Braut zieht mit einem fremden Mann zur Kirche - aber er bleibt auf dem Berg, und wie alles vorbei ist und tot da drunten, ist er stark geworden und gefeit: Mein Leben im Tale auf ewig tot - Hier oben Gott und ein Morgenrot - dort unten tappen die andern -. Vielleicht fällt es auch so...“ 1. Juni „Morgens halb vier - eben sind wir vom Ball gekommen durch den schimmernden, tauigen Sommermorgen. Uns liefen Rehe über den Weg. Wie kann man da zu Bett gehen? Ich habe unsinnig getanzt und dachte so viel an Dich, wie wir damals zusammen tanzten. Ich schicke Dir die Blumen, die ich im Haar hatte....“ Sechs Uhr „Mir wurde vorhin doch etwas müde, da bin ich hinaus und zwei Stunden lang durch die Wiesen und Felder gerannt, ganz ohne Besinnen ins Blaue hinein mit meinen Tanzschuhen durchs nasse Gras und über Gräben. Es war wie ein Rausch, ich fühlte mich so frei, als ob es keine Fesseln mehr gäbe. Ach, wenn Du hier wärest, ich alles mit Dir genießen könnte, mit Dir zusammen in der freien Natur und die Seele ausruhen lassen. Da müßten wir beide froh werden. - Vorhin war mir noch ganz wirblig vom Tanzen, aber jetzt ist es vorbei. - Siehst Du, so etwas ist eigentlich nicht gut für mich,
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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